Presse Hamburger Dom : "Deutsche sind knauseriger"

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#41
Mich hat es auch sehr unterhalten... zumal ich neues gelernt habe... zum ersten Mal lerne ich nämlich jemanden kennen, der jeden Monat im Schnitt 500 Euro (also 6.000 im Jahr) auf der Kirmes ausgibt, aber zum Essen den Rucksack mitbringt :ROFLMAO:
Insofern haben wir uns ja alle köstlich amüsiert.(y)
Freut mich!
Leider hast du zwar noch immer nicht meinen ersten Post verstanden, aber das erwarte ich auch nicht mehr von dir/euch ;)
In Zukunft werden wir nur noch heimlich unsere Brötchen auf der Kirmes essen und um Senf und Servietten werden wir auch nicht mehr betteln!
:D
 

KirmesjunkeeNBG

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#42
Ist doch o.k ! Der Eine spart am Kirmesessen,der Andere am Karussellfahren.Aber dran denken:Von Leuten,die sich "im Kreis drehen",kann kein Schausteller (über)leben . . . . :no:
Ach schau. Ghosti hat es verstanden. :drinks:
 
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#45
Ach schau. Ghosti hat es verstanden. :drinks:
Das diskutieren wir jetzt mal auf dem nächsten Hannoveraner Schützenfest von Mann zu Mann aus.Du zahlst Trinken -ich Essen! Mal sehen,wer "knauseriger" ist (Alc-mäßig habe ich ein gutes Fassungsvermögen) ! Meinetwegen auch auf nem Familientag - dann kann Marvin noch dazustoßen und die Karusellfahrten beisteuern :)ROFLMAO:).Dann sind sowohl 3 "Fans"wie auch die Schausteller glücklich . . . .
 

KirmesjunkeeNBG

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#48
@Saga Du hast halt eine eigenwillige Art Dich auszudrücken und ich habe meine Art Dinge zu erfassen. Ich glaube das liegt an unserem schriflichen Dialekt oder so. :unsure:

Ghosti: Das wird eine relativ günstige Runde. Isch tringe gar kein Alkohoool. :eek: Da meine Frau und Tochter mit dabei sein ist das eh schlecht mit dem Alc. :sneaky:

Ich bin voll dafür das Marvin mit dabei ist. Sonst haut er ja immer vor mir wenn ich ihn sehe. :ROFLMAO: (frei dem Motto hilfe,ein dicker kleiner Mann mit bösem Blick schaut mich an)
 
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#50
Ich sehe vor allem folgendes Problem. Wenn es teurer wird, dann immer um mindestens 50 Cent. Und das kürzt einem den Betrag, den man investieren möchte, intensiv zusammen. Mc Donalds & Co erhöhen ihre Preise auch immer wieder. Abern wenn jedes Mal 50 Cent genommen worden wäre, dann wäre das Mc Menü schon bei 20 EUR. Stattdessen haben solche Läden immer einen Preislocker, der zum Betreten des Restaurants einlädt, z. B. die 11+1 oder wie die Aktion mit den einfachen Burger bei Mc D genannt wird. Solche Aktionen vermisse ich in meiner Region auf der Kirmes gänzlich. Da wird alles immer den EK Preisen angepasst, statt dass man einige Lockangebote im Sortiment mit einem günstigen Preis lässt, damit der Kunde crossselling betreiben kann und in der Regel macht das der Kunde auch.

Ich kann da nur von mir ausgehen. Den Betrag X möchte ich an dem Tag investieren. Nehmen wir einen Schaumkuss als Beispiel, der kostet in der Spitze hier teilweise 75 Cent. Ein stolzer Preis für dieses Produkt. Vor drei Jahren waren wir noch bei 40 Cent das Stück gewesen. Und da war es mir ehrlichgesagt egal, ob einer etwas eingedellt war oder man spürte, dass er schon einen anderen "reifegrad" hatte, wie die restlichen. Bei fast dem doppelten Preis bin ich persönlich da nicht mehr so nachgiebig und wenn ich mal eine Mogelpackung hatte, dann kaufe ich dort keine Schaumküsse mehr, selbst wenn es in der Realität in diesem Laden nur ein einziges Mal vorkommt. Wenn ich in einem Restaurant ein Steak für 30 EUR esse, habe ich auch ganz andere Ansprüche und Erwartungen als bei einem Schnitzel für 8,90 EUR. Meines Erachtens sind die Preise auf den Volksfesten mittlerweile in Bereichen angekommen, dass die zu erwartende Qualität für den Preis schon fast nicht mehr eingehalten werden kann.

Als Kind habe ich selbst jahrelang Fahrchips gesammelt. Aus heutiger Sicht, wo doch alles so teuer geworden ist und man es auf den Fahrpreis aufschlagen muss, wundere ich mich persönlich dann doch schon sehr, warum man dekandenterweise für jedes größere Fest eine Sonderprägung benötigt. Denn die Kosten für Chips sind auch nicht gerade niedrig. Und rechnet man sich hoch, dass sie vielleicht 8 Tage im Jahr auf dem Platz X ihre Gültigkeit haben, man nicht weiß, wann man wieder dort stehen wird, dann halte ich das nicht für sinnvoll investiert. Und dass dann Liebhaber noch teilweise echt geschröpft werden, entzieht sich meinem Verständnis. Wohlgemerkt, ich habe meinen letzten Chip 2002 an einer Kasse erfragt.

Mir kommt es mittlerweile so vor, als wenn sich manche Betriebe selbst verkulten, weil sie von einigen Leuten, die in Youtube präsent sind, fünf wiederkehrende Fragen gestellt bekommen.

Zu der EUR Umstellung, die ein User ins Spiel gebracht hat, möchte ich noch anmerken, dass die Kirmes leergefegt wäre, wenn jedes Mal um 1 DM die Preise erhöht worden wären. Damals waren es ja nur 50 Pfennigschritte, bei denen die Preise angestiegen sind. Aber die Zeit damals mit heute zu vergleichen ist grundsätzlich falsch, denn die Inflation hätte die Preise auch nach oben schnellen lassen. Mein Opa sagte mir als Kind, dass eine Tüte Lakritze damals 10 Pfennig gekostet hat. Als er mir das sagte, waren die Preise bei 2,00 DM pro Tüte. Man kann sich also ausrechnen, dass sie jetzt auch bei 4,50 DM minimum wären. Das fatale am EUR ist aus meiner Sicht, dass alles durch die Halbierung sehr günstig aussieht und man sich eher dazu geneigt sieht, Geld auszugeben. Meine These - wäre 1 DM damals 2 EUR gewesen, dann hätte es nicht so schnelle Preisanstiege gegeben, da die Leute es als teurer empfunden hätten.

Giggedi
 
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Immer im November

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#51
Also die Sonderchips rentieren sich vermutlich, wenn man sieht, wie viele Sammler es gibt. Für die großen Limiteds werden teilweise 20€ verlangt, da bleibt ordentlich was hängen.

Im übrigen stimme ich dir jedoch in vielen Sachen zu.
 
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#52
Also die Sonderchips rentieren sich vermutlich, wenn man sieht, wie viele Sammler es gibt. Für die großen Limiteds werden teilweise 20€ verlangt, da bleibt ordentlich was hängen.

Im übrigen stimme ich dir jedoch in vielen Sachen zu.
Aber ist das nicht der Knackpunkt? Es kann doch irgendwo nicht sein, dass man sich darüber aufregt, wenn irgend ein Sammler im Internet seine Chips verkauft, wenn er sie zuvor teuer gekauft hat. Anders sehe ich das bei geschenkten Chips, aber das lässt sich ohnehin nicht mehr auseinander dividieren. Vielleicht sollte man dann eher auf Pins gehen, mit der Aufschrift "nur zum Sammeln", berechtigt nicht zum Fahren. Ich kenne die Mindestauflagemengen nicht, aber wenn man von 500 Stück ausgeht und der Sammler 20 EUR bezahlen soll, könnte man beim Vollverkauf der Karten auf stolze 10.000 EUR kommen. Ob die Chips wirklich so teuer waren? Dann wären sie auf alle Fälle zu schade, als dass sie durch den normalen Gebrauch verkratzen, abblättern, zerspringen...

Ich denke, das ist sicherlich ein gutes einseitiges Geschäft. Aber wenn wir ehrlich sind, außer für uns paar Hansel ist das bedrucktes Kunststoff, mehr aber auch nicht. Da sind Spielzeugtiere von Schleich, die bessere Investition. Rechnet man den "Schwund" der Chips dann in die Bücher als Bruch raus oder als außerordentlichen Ertrag rein, weil er ja nicht für die Nutzung des Fahrgeschäfts verwendet wird? Ein Schelm,...
 
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oliver.d

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#53
Also 3 mal Dom im Jahr, ist auch arg viel, Dann fährt mann dann nur die Neuheiten, oder was lang nicht mehr vor Ort war. Und mann geht halt nur hin wenn Wochenende ist. Auf Touristen sollte mann sich auch nicht verlassen. Den Sommer Dom könnte mann weglassen. Dann wär genugend Zeit zwischen den Veranstaltungen und die Leute würden sicher mehr Geld da lassen.
 
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Also 3 mal Dom im Jahr, ist auch arg viel, Dann fährt mann dann nur die Neuheiten, oder was lang nicht mehr vor Ort war.
Siehste - und da relativiert sich Alles wieder! Also maximal 2 Attraktionen pro Dom,wenn überhaupt.Die dürfen dann ruhig 3 mal so teuer wie früher sein . . . Blöd nur,daß die anderen Betreibe dann nichts ehr abbekommen . . . .
Den Sommer Dom könnte mann weglassen. Dann wär genugend Zeit zwischen den Veranstaltungen
Ja,von wegen! Das ist der einzigste Dom,den ich auf der Rückreise vom Urlaub mitnehmen kann! Als Tourist wohlgemerkt ! Die Zeiten,wo ich extra 270 Kilometer für den dom anreise,sind lange vorbei.Dafür müsste schon ne neue Großbahn da Preiere feiern.Auch für Archibald alleine wär ich nicht im Frühjahr oder Herbst dahingefahren.
 

KirmesjunkeeNBG

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#55
Den Sommer Dom könnte mann weglassen. .
Oder auf 17 Tage stutzen und dann mit voller Starpower.

Es sind zwar alles A ++ Geschäfte auf dem DOM aber die seltenen und richtig edlen A +++ Grandgeschäfte sid da ja eher Mangelware.
Geschäfte die sonst in Warteschleife woanders stehen das sie aufgebaut werden oder bis sie Spielzeit haben wären dann auch möglich.

Ich denke das wäre ein Schritt in die richtige Richtung zumal in Hamburg im Sommer allgemein eine Parallegroßveranstaltung die andere jagd.

Dazu muss zwingend eine Einzelverkaufspreismaximum gesetzt werden. Bis zu dem Preis darfst Du das verkaufen und nicht höher und auch mit einem festgesetzen minimum an Ware oder Fahrzeit könnte man das Angebot Besucherfeundlich regulieren. Schließlich geht es in der ersten Linie dem Veranstalter darum viele Besucher zum Fest zu bewegen.
Wenn ein Beschicker das nicht möchte kann er gerne dem Fest fern bleiben. Es soll ja genug geben die so richtig Lust haben als Referenz den Hamburger DOM zu nennen.
 
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#58
Wollte nichts mehr schreiben,aber einige haben da wohl was nicht richtig verstanden oder realisieren das immer noch nicht:
Inflation gab es immer,aber ich habe in einem meiner Posts von rückläufigen Löhnen geschrieben!
Die Kaufkraft heute ist bei weitem nicht mehr die gleiche wie vor 20 Jahren!
Da war die Leiharbeit noch eher unbekannt,Gewerkschaften hatten noch Einfluss,gute Arbeitskräfte wurden gut bezahlt!
Da wir jetzt mal Ordner ausgemistet haben,fielen uns Abrechnungen meiner Frau in die Hände,sie war vor 20 Jahren bei einem Discounter angestellt(4 Buchstaben,vorne kein A),da war ihr Stundenlohn schon bei 26 Mark,heute versuchen diese Discounter die langgedienten Mitarbeiter los zu werden,um für den Mindestlohn arbeiten zu lassen.
Egal,bei 160 Stunden waren das rund 4200 Mark brutto,2500 netto,wenn die Fahrt im Ranger 3 Mark kostete konnte sie jeden Monat 833 mal Ranger fahren!
Eine Verkäuferin die heute 160 Std.arbeitet für den Mindestlohn liegt bei ca.1500 Euro brutto,also etwa 1100 Euro netto.
Sie fährt gerne Wellenflug,die Fahrt kostet 3.50 Euro,für 1100 Euro kann sie 333 mal Wellenflug pro Monat fahren!
Also 500 Fahrten weniger als vor 20 Jahren für einen fairen Lohn.
Sollte nur ein Beispiel sein um klar zu machen das der kleine Arbeiter immer weiter runter gedrückt wird um den Grossen mehr Profit zu verschaffen!
In diesem Bereich sind also die Löhne umgerechnet um über 4 Euro gesunken,die Inflation ist aber fleissig geblieben.

Gute Nacht!
 

Frank K.

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#59
Im Einzelhandel, Gastronomie und im Handwerk sieht man das deutlich, dass die Arbeit immer weniger Wert ist. Ganz zu schweigen von den Pflegekräften.
Da wundert man sich, dass der Nachwuchs fehlt......
Die Schere zur Industrie geht weit auseinander....
Mal nebenbei...., wenn man im Radio den Moderatoren lauscht, arbeitet Deutschland eh nur im Büro....
Wenn es draußen heiß ist,.... "und Sie gerade auf dem Weg ins Büro sind. Und schwitzen müssen ." ... , oder im Stau stehen...... "und Sie gerade auf dem Weg ins Büro sind." oder zur WM im Büro Fußball schauen darf.......
 
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